Branchen / Kanzleien und Beratung

KI für Kanzleien und Beratungen

In einer Kanzlei ist Zeit die einzige Ware, und sie geht an Dinge verloren, die keine Beratung sind: der Erstkontakt während des Mandantentermins, die Suche nach der Stelle in der Akte, der dritte Anruf mit der Frage nach dem Stand, das Diktat, das noch abgetippt werden muss. Dazu die Fristen, bei denen ein Fehler teuer wird.

Genau dort setze ich an. Die fünf Leistungen sind dieselben wie für jeden anderen Betrieb, sie werden nur an Ihre Kanzleisoftware, Ihre Vorlagen und Ihre Regeln angebunden. Mandantendaten bleiben im geschützten Bereich, und die Rechtsberatung bleibt bei Ihnen. Am Anfang steht ein Erstgespräch.

01Alltag

Kennen Sie das?

Wenn Sie hier zweimal nicken, lohnt sich das Weiterlesen.

Der Erstkontakt kommt immer im Termin

Ein neuer Mandant ruft an, während Sie im Gespräch sitzen. Niemand nimmt den Sachverhalt auf, niemand fragt nach Gegenseite und Rechtsschutz. Beim nächsten Versuch ist er schon bei einer anderen Kanzlei.

Fristen und Wiedervorlagen

Der Fristenkalender ist gepflegt, trotzdem hängt alles an zwei Leuten, die den Überblick behalten. Urlaub und Krankheit werden zum Risiko.

Diktat, Abschrift, Korrektur

Diktiert wird schnell, abgetippt langsam. Der Schriftsatz wartet, bis jemand Zeit hat, und die Vorlage von letztem Mal findet niemand.

Wo stand das noch?

Die Akte hat dreihundert Seiten, die Frage ist eine. Suchen dauert, und der Kollege, der es wüsste, ist bei Gericht.

Wie ist der Stand?

Mandanten fragen nach, per Mail, per Telefon, manchmal beides. Jede Antwort ist berechtigt und kostet trotzdem Zeit, die nicht abgerechnet wird.

Zeiterfassung am Abend

Was wurde heute für wen gemacht? Am Abend rekonstruieren, was den Tag über liegen blieb. Was vergessen wird, wird nicht abgerechnet.

02Leistungen

Was KI in Ihrem Betrieb übernimmt

Dieselben fünf Leistungen wie überall, übersetzt in Ihren Alltag.

Erstkontakt, der aufnimmt statt vertröstet

Der Assistent nimmt den Anruf an, erfasst Name, Anliegen, Beteiligte, Rechtsschutz und Rückrufwunsch und legt einen Termin. Er gibt keine Rechtsauskunft und sagt das auch. Bestandsmandanten werden erkannt und mit ihrem Anliegen an die richtige Stelle weitergegeben.

Zum Telefonassistenten

KI-Arbeitsbereich mit Akten, Vorlagen und Kanzleiwissen

Vorlagen, Musterschriftsätze, Ihre Fristenregeln und das Kanzleihandbuch im geschützten Bereich. Lange Dokumente werden zusammengefasst, Fragen zur Akte mit Fundstelle beantwortet, Schriftsätze aus Ihren Vorlagen als Entwurf vorbereitet. Diktate werden zu Text und in Ihre Struktur gebracht.

Zur Unternehmens-KI

Mandatsanfragen, Fristen-Erinnerungen und Statusmeldungen

Anfragen aus Website, Mail und Telefon landen strukturiert in der Kanzleisoftware, mit Kollisionsprüfung als Aufgabe. Erinnerungen vor Fristen und Wiedervorlagen gehen an die Zuständigen. Mandanten bekommen bei festgelegten Schritten eine kurze Statusmeldung, statt anzurufen.

Zur Prozess-Automatisierung

Mandantenportal oder Schnittstelle, wenn die Kanzleisoftware nicht reicht

Ein Portal, in dem Mandanten Unterlagen hochladen und den Stand sehen, oder eine Verbindung zwischen Programmen, die bisher nicht miteinander reden. Erst dann, wenn die vorhandenen Werkzeuge nachweislich nicht reichen.

Zur individuellen Software

Bilder für Website und Fachbeiträge

Motive für die Kanzlei-Website, Beiträge auf LinkedIn und Erklärgrafiken zu Rechtsgebieten entstehen per KI, seriös und im Stil der Kanzlei. Ohne Fotoshooting und ohne Bilddatenbank, in der alle gleich aussehen.

Zu Bild und Video

03Beispiel

Ein Tag mit KI

Beispielszenario, kein Kundenprojekt

Eine Kanzlei für Arbeits- und Verkehrsrecht mit drei Anwältinnen und Anwälten und vier Mitarbeitenden in Leipzig.

  1. 08:30

    Zwei neue Anfragen über Nacht

    Über das Website-Formular kamen zwei Anfragen. Sie liegen strukturiert in der Kanzleisoftware: Rechtsgebiet, Sachverhalt in Kurzform, Gegenseite, Rechtsschutz. Die Kollisionsprüfung steht als Aufgabe bereit.

  2. 10:00

    Der Anruf im Mandantentermin

    Während der Termin läuft, nimmt der Telefonassistent einen Anruf an: Kündigung erhalten, Frist läuft. Er erfasst die Eckdaten, weist auf die Dringlichkeit hin und legt einen Rückruf für die Mittagspause an.

  3. 11:30

    Eine Frage an eine dicke Akte

    Der Anwalt fragt den KI-Arbeitsbereich, wann der Mandant die erste Abmahnung erhalten hat. Die Antwort kommt mit Fundstelle im Dokument. Gelesen hat er zwei Seiten statt zweihundert.

  4. 13:00

    Diktat wird Entwurf

    Ein Diktat zur Klageerwiderung wird zu Text und in die Vorlage der Kanzlei gebracht. Die Mitarbeiterin prüft die Form, der Anwalt den Inhalt. Getippt hat niemand.

  5. 15:00

    Die Frist in zwei Wochen

    Die Zuständigen bekommen die Erinnerung an eine Frist in zwei Wochen, samt Link zur Akte. Der Fristenkalender bleibt die Wahrheit, die Erinnerung sorgt dafür, dass niemand ihn übersieht.

  6. 16:30

    Der Stand geht von allein raus

    Der Schriftsatz ist eingereicht. Der Mandant bekommt eine kurze, vorher freigegebene Nachricht mit dem Stand. Der Anruf mit der Frage danach bleibt aus.

  7. 18:00

    Feierabend mit erfasster Zeit

    Die Zeiten des Tages sind aus Terminen, Dokumenten und Anrufen als Vorschlag erfasst. Die Anwältin prüft und bestätigt. Nichts bleibt unabgerechnet, weil es vergessen wurde.

Der Betrieb ist ausgedacht. Die Abläufe sind genau so umsetzbar, mit Ihren Programmen und Ihren Regeln.

04Einstieg

Womit anfangen?

In den meisten Kanzleien ist der erste Schritt der Erstkontakt am Telefon oder die strukturierte Aufnahme von Anfragen, weil dort Mandate verloren gehen. Wer viel Schriftverkehr hat, fängt eher mit dem KI-Arbeitsbereich für Akten und Vorlagen an.

Am Anfang steht immer ein Erstgespräch. Dort klären wir, welche Kanzleisoftware Sie nutzen, wie Vorlagen und Fristen bei Ihnen laufen und was berufsrechtlich zu beachten ist. Ist danach noch unklar, wo es am meisten bringt, schaut der KI-Check zuerst auf die ganze Kanzlei. Mehr zum KI-Check.

05Ehrlich gesagt

Was Sie ehrlich wissen sollten

  • Die KI berät nicht rechtlich, weder Mandanten noch Sie. Sie nimmt auf, sucht, fasst zusammen und bereitet vor. Jeder Schriftsatz und jede Auskunft geht durch Ihre Hände, bevor er die Kanzlei verlässt.
  • Mandantendaten unterliegen der Verschwiegenheit. Deshalb laufen sie nur in geschützten Bereichen auf Servern in Europa, mit Auftragsverarbeitungsvertrag, und welche Dienstleister beteiligt sind, legen wir vorher fest. Welche berufsrechtlichen Pflichten Sie dabei haben, kennen Sie besser als ich, wir richten es danach ein.
  • Fristen bleiben Ihre Verantwortung. Die KI erinnert und hilft beim Erfassen, sie ersetzt keine Fristenkontrolle und kein Vier-Augen-Prinzip.
  • Nicht jede Kanzleisoftware lässt sich anbinden. Wo keine Schnittstelle möglich ist, bekommt Ihr Team eine strukturierte Übergabe. Ob eine Anbindung bei Ihnen geht, prüfe ich vor dem Start.
  • Zusammenfassungen und Entwürfe können Fehler enthalten. Bei allem, was auf eine Entscheidung zuläuft, gilt: prüfen, nicht übernehmen. Die Fundstelle wird deshalb immer mitgeliefert.

06Fragen

Häufige Fragen aus Ihrer Branche

Was Inhaber aus diesem Bereich vor dem ersten Schritt am häufigsten wissen wollen.

Förderung mitdenken

Digitalisierungsvorhaben wie diese können je nach Bundesland in der Regel gefördert werden. Was es nach aktuellem Stand bei Ihnen gibt, steht im Förderbereich.

Herausfinden, was in Ihrer Kanzlei sinnvoll ist

In einem kurzen Gespräch schauen wir auf Erstkontakt, Akten und Fristen. Unverbindlich, vertraulich, ohne Fachchinesisch.