KI und Digitalisierung fördern lassen in Sachsen
Stand: August 2026. Förderprogramme ändern sich. Bitte prüfen Sie den aktuellen Stand bei der genannten Stelle.
Sachsen fördert Digitalisierungsprojekte über die Sächsische Aufbaubank mit einem soliden Zuschussprogramm, das Handwerksbetriebe ausdrücklich einschließt. Auch Fremdleistungen für Planung und Umsetzung können gefördert werden.
Das aktuelle Programm
Digitalisierung Zuschuss EFRE
Freistaat Sachsen, über die Sächsische Aufbaubank (SAB)
- Fördersatz
- Heranführungsprojekte für Kleinstunternehmen 60 Prozent. Transformationsprojekte: Kleinst- und Kleinunternehmen 50 Prozent, mittlere Unternehmen 35 Prozent, dazu ein Tarifbonus von zehn Prozentpunkten.
- Höhe
- Heranführungsprojekte bis 10.000 Euro förderfähige Ausgaben, Transformationsprojekte bis 60.000 Euro (Kleinst- und Kleinunternehmen) bzw. bis 100.000 Euro (mittlere). Mindestens 5.000 Euro, Laufzeit maximal zwölf Monate.
Was gefördert wird
- Software und projektbezogene Hardware
- Fremdleistungen für Planung und Umsetzung
- Schulungen
- Wo der Antrag gestellt wird
- SAB-Förderportal, vor Vorhabensbeginn
- Kostenlose Beratung
- Sächsische Aufbaubank (SAB)
Zusätzlich gibt es eine SAB-Beratungsförderung, deren Status Mitte 2026 im Umbruch war. Ob und wie dort Anträge möglich sind, prüfen Sie bitte tagesaktuell direkt bei der SAB.
Die richtige Reihenfolge
- 1Lassen Sie sich kostenlos bei der genannten Stelle beraten.
- 2Stellen Sie den Antrag, bevor Sie irgendetwas beauftragen.
- 3Warten Sie die Rückmeldung der Antragsstelle ab. Wie der Start vor der Bewilligung gehandhabt wird, unterscheidet sich je Programm, verbindliche Auskunft gibt die Antragsstelle.
- 4Erst dann beauftragen Sie die Umsetzung.
Der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt sein. Wer zuerst beauftragt, verliert die Förderung vollständig.
Was zusätzlich bundesweit gilt
Unabhängig vom Bundesland gibt es drei Wege, die Sie kennen sollten: Für die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter gibt es Förderung über die Agentur für Arbeit, sprechen Sie das dort an. Software und Hardware können im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben werden, das klärt Ihr Steuerberater. Und für größere Vorhaben gibt es den KfW ERP-Förderkredit Digitalisierung über die Hausbank. Mehr dazu auf der Förderübersicht.
Was ich dabei mache, und was nicht
Ich stelle keine Förderanträge und ich berate nicht zu Fördermitteln. Dafür gibt es kostenlose, offizielle Stellen, und die kennen ihr Programm besser als jeder Dienstleister.
Was ich mache: Ich sage Ihnen, welches Programm in Ihrem Bundesland nach meinem letzten Stand läuft, ich verweise Sie an die zuständige Stelle, und ich liefere Ihnen meine Unterlagen in der Form, die ein Antrag verlangt. Also eine Projektbeschreibung, die beschreibt, was sich in Ihren Abläufen ändert, und eine Kostenaufstellung, die nach den Kostenarten gegliedert ist, die das jeweilige Programm kennt.
Den Antrag stellen Sie selbst. Das ist kein Nachteil, sondern in mehreren Bundesländern sogar Vorschrift.
Wenn Sie eine Förderung planen, sagen Sie mir das früh. Dann baue ich mein Angebot von Anfang an so auf, dass Sie die Positionen direkt in Ihre Ausgabenaufstellung übernehmen können.
Was mit einer Förderung umgesetzt werden kann: zum Beispiel ein KI-Telefonassistent, die Automatisierung wiederkehrender Abläufe oder eine Unternehmens-KI für Ihr Betriebswissen.
Über Ihr Vorhaben sprechen
In einem kurzen Gespräch klären wir, was für Ihren Betrieb sinnvoll ist. Planen Sie eine Förderung, sagen Sie es früh, dann baue ich das Angebot passend auf.
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