KI und Digitalisierung fördern lassen in Hessen
Stand: August 2026. Förderprogramme ändern sich. Bitte prüfen Sie den aktuellen Stand bei der genannten Stelle.
In Hessen gibt es derzeit keine Landesförderung für Umsetzungskosten, der DIGI-Zuschuss wurde im Juni 2026 eingestellt. Es bleibt eine reine Beratungsförderung. Dafür lohnt der Blick auf die bundesweiten Möglichkeiten weiter unten.
Das aktuelle Programm
DIGI-Beratung Hessen
Land Hessen, über das RKW Hessen
- Fördersatz
- 50 Prozent
- Höhe
- Maximal 400 Euro pro Tagewerk
Was gefördert wird
- Reines Beratungshonorar zu Digitalisierungsthemen
Was ausdrücklich nicht gefördert wird
- Umsetzung, Software, Hardware
- Wo der Antrag gestellt wird
- RKW Hessen, vor Beginn der Beratung
- Kostenlose Beratung
- RKW Hessen
Das Landesprogramm Distr@l fördert echte Forschungs- und Innovationsvorhaben und ist für den typischen Handwerksbetrieb zu forschungslastig.
Die richtige Reihenfolge
- 1Lassen Sie sich kostenlos bei der genannten Stelle beraten.
- 2Stellen Sie den Antrag, bevor Sie irgendetwas beauftragen.
- 3Warten Sie die Rückmeldung der Antragsstelle ab. Wie der Start vor der Bewilligung gehandhabt wird, unterscheidet sich je Programm, verbindliche Auskunft gibt die Antragsstelle.
- 4Erst dann beauftragen Sie die Umsetzung.
Der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt sein. Wer zuerst beauftragt, verliert die Förderung vollständig.
Ausgelaufene Programme, die noch kursieren
Diese Programme werden in Hessen noch häufig empfohlen, sind aber beendet:
- DIGI-Zuschuss Hessen, ausgelaufen Juni 2026 eingestellt, Mittel ausgeschöpft, weitere Förderaufrufe sind nicht vorgesehen
Was zusätzlich bundesweit gilt
Unabhängig vom Bundesland gibt es drei Wege, die Sie kennen sollten: Für die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter gibt es Förderung über die Agentur für Arbeit, sprechen Sie das dort an. Software und Hardware können im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben werden, das klärt Ihr Steuerberater. Und für größere Vorhaben gibt es den KfW ERP-Förderkredit Digitalisierung über die Hausbank. Mehr dazu auf der Förderübersicht.
Was ich dabei mache, und was nicht
Ich stelle keine Förderanträge und ich berate nicht zu Fördermitteln. Dafür gibt es kostenlose, offizielle Stellen, und die kennen ihr Programm besser als jeder Dienstleister.
Was ich mache: Ich sage Ihnen, welches Programm in Ihrem Bundesland nach meinem letzten Stand läuft, ich verweise Sie an die zuständige Stelle, und ich liefere Ihnen meine Unterlagen in der Form, die ein Antrag verlangt. Also eine Projektbeschreibung, die beschreibt, was sich in Ihren Abläufen ändert, und eine Kostenaufstellung, die nach den Kostenarten gegliedert ist, die das jeweilige Programm kennt.
Den Antrag stellen Sie selbst. Das ist kein Nachteil, sondern in mehreren Bundesländern sogar Vorschrift.
Wenn Sie eine Förderung planen, sagen Sie mir das früh. Dann baue ich mein Angebot von Anfang an so auf, dass Sie die Positionen direkt in Ihre Ausgabenaufstellung übernehmen können.
Was mit einer Förderung umgesetzt werden kann: zum Beispiel ein KI-Telefonassistent, die Automatisierung wiederkehrender Abläufe oder eine Unternehmens-KI für Ihr Betriebswissen.
Über Ihr Vorhaben sprechen
In einem kurzen Gespräch klären wir, was für Ihren Betrieb sinnvoll ist. Planen Sie eine Förderung, sagen Sie es früh, dann baue ich das Angebot passend auf.
Erstgespräch buchen